"Der Bienenstaat gleicht einem Zauberbrunnen; je mehr man daraus schöpft, desto reicher fließt er", hat Karl von Frisch, der Altmeister der Honigbienenforschung, einmal treffend gesagt.

Das Erleben dürfen des Biens ist ein Geschenk der Natur an uns. Lasst euch zu diesem Zauberbrunnen entführen!

 

Denkt immer daran: Honig kann man importieren, Bestäubung nicht!

Jeder einzelner kann etwas für unseren heimischen Bienen tun:

HEIMISCHEN HONIG BEIM IMKER IM ORT KAUFEN!

29 November 2015

Am 2. Adventswochenende ist es wieder soweit, ihr findet mich mit einem kleinen Stand auf dem Gelände des Seniorenparks carpe diem in Hellenthal

Rahmenprogramm zum Weihnachtsmarkt:

  • 05.12.2015 Kinderchor aus Dahlem 15:00 Uhr
  • 06.12.2015 Der Nikolaus besucht uns um 12:00 Uhr
  • Tambocorps aus Hellenthal 15:00 Uhr
  • Eröffnung des Fensters zum lebendigen Adventskalender 18:00 Uhr

 

Wir feuen uns auf euch!

28 November 2015

Im Jahresverlauf sammeln unsere Bienen Nektar der Umgebungsblüten. Das Blütenangebot (Tracht oder auch Bienenweide genannt), die Witterung, die Jahreszeit, die Umweltbedingungen sind maßgebend für Aroma, Beschaffenheit, Duft, Geschmack und Farbe des Honigs. So hat jeder Honig seinen eigenen Charakter, einer gleicht dem anderen nicht, auch können die oben genannten Faktoren von Jahr zu Jahr unterschiedlich ausfallen, so dass Honige vom Jahrgang XYZ sich vom Honig des darauf folgendem Jahr stark unterscheiden, obwohl dieser am gleichen Standort gesammelt wurde.

04 November 2015

Oft werde ich gefragt: „…und? Was machen deine Bienen? Halten sie Winterschlaf??

Nein, Bienen halten keinen Winterschlaf, sobald die Temperaturen winterlich werden, fliegen die Bienen nicht mehr aus. Sie rücken ganz nah auf engstem Raum zusammen, man nennt dies die Wintertraube (Bienenkugel oder auch Winterkugel). Diese Wintertraube dient in erster Linie der Thermoregulierung. Im Zentrum dieser Traube befindet sich die Königin. Sie hat jetzt nichts zu tun, da im Winter nicht gebrütet wird. Die Bienen befinden sich dann in einer Art Ruhezustand, und verbrauchen so wenig wie möglich Energie. Dicht aneinandergedrängt heizen die Bienen durch ständige Bewegungen der Flügel die Temperatur im Zentrum der Traube bis auf 25 - 30 °C auf. An den äußeren Rändern der Traube ist es nicht ganz so warm. Aber die Temperatur sinkt auch hier nicht unter 7 - 8 °C. Damit die Bienen, die sich am äußeren kälteren Rand befinden, nicht zu schnell bzw zu früh am Kältetod sterben, werden die Plätze regelmäßig getauscht (Bienen aus dem Innern der Traube nach außen - Bienen vom äußeren Rand nach innen). In dieser ganzen Zeit verbrauchen die Bienen das Futter, welches sie im Sommer und Herbst gelagert haben.

Fleißige Bienen halt!!!!!

22 Oktober 2015

Die Bienensaison ist für 2015 beendet, es war für mich das bisher ertragsreichte Jahr, meine Bienen waren mehr als fleißig. In den letzten Wochen hieß es dann für mich, Honig und Wachs zu verarbeiten, eine sehr schöne aber auch sehr Kraft und Zeit intensive Zeit. Als Imkerin, möchte ich nicht nur Urprodukte wie Honig und Wachs anbieten, sondern auch Nebenprodukte wie Kosmetik auf Wachs- bzw. Honigbasis, Pollen, Propolis, Met usw. Der nächster Weihnachtsmarkt kann kommen (2. Wochenende im Dezember bei carpe diem in Hellenthal), ich bin bereit.

19 September 2015

Die Bienen sind von Blüte zu Blüte geflogen. Sie haben Nektar von den Blumen entnommen in den Stock gebracht und in Zellen der Waben gelegt. Dort wurde der Necktar zu Honig verarbeitet. Jede einzelne Zelle der Waben dient als Lager für Honig. Der Honig wurde von den Bienen dann haltbar gemacht, indem sie die Zellen mit einer dünnen Wachsschicht verschlossen haben. Dieser Deckel zeigt dem Imker, dass der Honig reif ist. Sind die Waben im Honigraum voll, können diese entnommen und "verarbeitet"werden. Der Imker entfernt dann die dünnen Wachschichten (auch Zelldeckel genannt) der Waben und schleudert diese dann. Der geschleuderte Honig läuft dann durch ein Sieb in Hobbocks um dort einige Tage "zu ruhen". In der Ruhephase steigen Luftbläschen und Wachspartikel an die Oberfläche um dann abgeschöpft zu werden. Nun kann der Honig in Gläser abgefüllt werden.